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Beratungsschein

Ein Beratungschein ermöglich es Ihnen kostenlos einen Rechtsanwalt aufzusuchen: Wenn Sie bezüglich Ihrer Schuldenangelegenheiten einen Anwalt aufsuchen möchten und kein Geld für die anwaltliche Beratung aufbringen können, können Sie bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht einen Beratungsschein beantragen.

Antrag auf einen Beratungsschein

Für die Antragstellung ist die Darlegung Ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Situation erforderlich. Ihre wirtschaftliche Situation können Sie durch Einkommensnachweise, Mietvertrag, Unterhaltsverpflichtungen, Darlehens- und Kreditverträge, Ratenzahlungsverpflichtungen etc. nachweisen.

Wird Ihren Antrag statt gegeben, können Sie mit dem erhaltenen Beratungsschein einen Anwalt Ihrer Wahl aufsuchen, müssen an den Anwalt 10,- Euro Gebühren bezahlen und können sich anwaltliche Unterstützung in Ihren Angelegenheiten holen, ohne dass weitere Kosten auf Sie zukommen.


Der Anwalt stellt seine weiteren Kosten dem Staat in Rechnung. Dies ist im Beratungshilfegesetz geregelt.

Beratungsschein wird seltener ausgestellt

Die Praxis zeigt jedoch, dass viele Gerichte den Beratungsschein in Schuldenangelegenheiten nur zögerlich bis gar nicht mehr ausstellen, sondern auf die öffentlichen Schuldenberatungsstellen, die ebenfalls eine kostenlose Beratung anbieten verweisen. Allerdings haben Sie hier zum Teil mit monatelangen Wartezeiten zu rechnen.

Eine Antwort zu Beratungsschein

  1. hallo…. ich möchte bitte was fragen, und zwar bis wie viel darf man verdiennen um einen beratungsschein zu bekommen . danke

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