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Hausbesuche – Inkasso

Hausbesuche von Inkassobüromitarbeitern: Inkassobüros schicken zuweilen Ihre Mitarbeiter auf Hausbesuche, um Schuldnern im persönlichen Gespräch Ratenzahlungspläne vorzustellen, Schuldenanerkenntnisse unterschreiben zu lassen oder sich generell im Haus bzw. der Wohnung des Schuldners bezüglich der ausstehenden Forderungen zu unterhalten.

Vorsicht vor Hausbesuchen

Zum einen müssen Sie als Schuldner wissen, dass es keinen Grund und keine Erfodernis gibt einen Mitarbeiter eines Inkassobüros in Ihre Wohnung bzw. Ihr Haus zu lassen. Drängt ein Inkassobetrieb auf ein persönliches Gespräch und können Sie sich dieses selbst auch als hilfreich vorstellen, gehen Sie in das Büro des Inkassobetriebes und empfangen Sie keine Mitarbeiter bei sich zuhause!

Unterschreiben Sie zuhause nichts!

Schuldner leben häufig unter großen Druck und plagen sich mit Ängsten, Depressionen und schlechtem Gewissen rum. Geschulte Mitarbeiter von Inkassobüros verstehen es sehr gut diese schlechten Gefühle von Schuldnern dazu zu benutzen, Sie entweder zu einer Unterschrift unter zweifelhafte Erklärungen, Ratenpläne oder Schuldanerkenntnisse zu drängen oder zuhause bei dem Schuldner Druck auf diesen auszüben.


Lassen Sie sich nicht in Ihrer Wohnung zu einer Unterschrift verleiten, weil Sie darauf hoffen, auf diesem Wege den Mitarbeiter so schnell wie möglich wieder aus Ihrer Wohnung rauszukriegen. Der Mitarbeiter muss sofort gehen, wenn Sie ihn dazu auffordern, notfalls informieren Sie dafür die Polizei. Doch eine Unterschrift egal unter welches Schriftstück wird in der Regel Ihre persönliche Schuldensituation noch verschlimmern!

Zeigen Sie keine persönlichen Unterlagen her!

In der Wohnung eines Schuldners lagern in der Regel seine ganzen Unterlagen bezüglich seines Einkommens, seiner Bankverbindungen und seiner sonstigen finanziellen Angelegenheiten. Dubiose Inkassobüros schicken Ihre Mitarbeiter direkt in die Wohnungen der Schuldner um an Informationen zu kommen, auf die sie weder einen Anspruch haben noch die ihnen auf diesem Wege zustehen.

Sollte ein Inkassomitarbeiter bei Ihnen zuhause Unterlagen einsehen wollen, verweigern Sie ihm dies und fordern ihn auf umgehend Ihre Wohnung zu verlassen. Suchen Sie sich schnellstmöglich Unterstützung bei einer Schuldenberatungsstelle oder einer Verbraucherzentrale. Denn um die Begleichung der rechtmässigen Forderung werden Sie nicht umhin kommen, doch dieses Geschäftsgebaren des mit der Eintreibung betrauten Inkassounternehmens lässt nichts gutes vermuten. Sie sind dringend auf Beratung bezüglich der mit der Eintreibung der Forderung verbundenen Kosten und Gebühren angewiesen.

Lassen Sie Ihre Parterin, Partner bzw. sonstigen Besuch nichts unterschreiben

Besonders skrupellose Inkassomitarbeiter nutzen die Chance, wenn Sie sich Einlass in Ihr zuhause verschaffen konnte, Besucher oder Partner zu Unterschriften unter Schriftstücke zu bewegen. Lassen Sie dies auf gar keinen Fall zu und fordern Sie den Mitarbeiter des Inkassobetriebes sofort zum Verlassen Ihrer Wohnung auf. Die geleistete Unterschrift Ihres Partners oder Partnerin kann die Haftung für Ihre Schulden bedeuten! Obwohl der Mitarbeiter des Inkassobetriebes etwas ganz anders unterschrieben haben will. Fallen Sie auf diese Masche nicht rein und erstatten Sie im nachhinein Beschwerde beim zuständigen Amtsgericht des Inkassobetriebes.

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