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Inkasso – Ratenzahlung

Inkassobüro bietet Ihnen einen Ratenplan an ? Inkassobetriebe haben das Ziel die Forderungen, die Sie eintreiben sollen, so schnell wie möglich auch tatsächlich zu erhalten. Ein Weg dabei ist Schuldnern vorgefertige Ratenpläne zuzuschicken.

Vorgefertigte Ratenpläne berücksichtigen Ihre Situation nicht

Ein vorgerftiger Ratenplan eines Inkassobetriebes ist nicht auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten. Vielleicht haben Sie finanzielle Verpflichtung, die wesentlich dringlicher sind oder die aufgrund Ihrer persönlichen Situation Vorrang haben. Dies können z.B. Mietschulden sein oder auch eine überschuldete Situation, in der Sie bereits unterhalb der Pfändungsgrenze leben. Eine Ratenzahlung, die nicht auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten ist, kann zur Folge haben, dass Sie zwar Raten mit dem Inkassobetrieb vereinbaren, jedoch gar nicht in der Lage sind diesen Vereinbarung auch tatsächlich nachzukommen. Kostenintensive Auseinandersetzung mit dem Inkassobetrieb in der Zukunft kommen mit der Unterschrift eines solchen Ratenplanes auf Sie zu.

Vorgefertige Ratenpläne können ungünstige Kosten und Gebühren beinhalten

Ein vorgefertiger Ratenplan kann für Sie zwar vielleicht sogar bezahlbar sein, beinhaltet jedoch im Kleingedruckten aufgrund der Laufzeit oder im Zusammenhang mit Verzugszinsen einen unverhältnismässigen hochen Rückzahlungsbetrag, der gar nicht mehr im Verhältnis zur ursprünglichen Forderung steht. Dies kann als Laie auf den ersten Blick für Sie gar nicht erkennbar sein. So freuen Sie sich als Schuldner vielleicht über die geringen Ratenzahlungen und übersehen, die in diesem zusammenhang entstehenden Gebühren oder anderen Kosten, die auf Sie zukommen. Und im Endeffekt zahlen Sie mehr als Sie müssten.

Vorgefertigte Ratenpläne können versteckte Klauseln beinhalten

Unseriös tätige Inkassobetriebe schicken Ihnen einen verlockenden Ratenplan zu. Sie möchten die ausstehende Forderung begleichen und stimmen den bezahlbaren Beträgen auch zu. Leider übersehen Sie in diesem Zusammenhang auch, dass Sie mit der Unterschrift auf dem Ratenplan den Passus überlesen haben, der besagt, dass Sie mit Ihrer Unterschrift auch die Richtigkeit der Forderungen anerkennen. Und die erwähnten Gebühren und Kosten sind nicht berechtigt und überhöht. Im Endeffekt zahlen Sie viel mehr als Sie müssten, haben sogar durch Ihre Unterschrift die Summe bejaht, weil Sie den Ratenplan unterschrieben haben.

Vorgefertige Ratenpläne von Inkassobüros tilgen u.U. Ihre Schuld nicht

Es gibt leider auch Ratenpläne die so geschickt aufgebaut sind, dass Sie Ihre ursprüngliche Schuld sogar noch vergrößern, anstatt, dass Ihre Schuld trotz der regelmässig bezahlten Raten sinkt. Der Trick ist ganz einfach, wenn man ihn kennt. Sie zahlen zwar jeden Monat kleine Raten, doch reichen diese Raten nicht mal für die fälligen Verzugszinsen, die im Ratenplan eingerechnet sind, aus. So ändert sich an dem ursprünglichen Schuldbetrag nichts, schlimmstenfalls wird er sogar jeden Monat größer, obwohl Sie regelmässig zahlen.

Mit der Leistung der ersten Raten erkennen Sie die Berechtigung der Forderung an!

Auch kann ein vorgefertiger Ratenplan beinhalten, dass Sie durch die Leistung der ersten Raten, unabhängig davon wie klein diese auch ist, die gesamte Forderung und deren Richtigkeit anerkennen. Doch kann ein Teil der Forderung bereits verjährt sein oder Gebühren und Kosten im Zusammenhang mit der Forderung gar nicht berechtigt.

Beratung und Unterstützung suchen

Wenn ein Inkassobetrieb Ihnen einen Ratenplan zuschickt, unterschreiben Sie diesen auf gar keinen Fall bevor Sie sich beraten bzw. informieren lassen haben. Dies übernehmen Schuldenberatungsstellen, Verbraucherzentralen bzw. Rechtsanwälte. Erst ein Fachmann des Themas kann einschätzen, ob der vorgeschlagene Ratenplan keine versteckten oder unberechtigten Kosten beinhaltet oder ob der Ratenplan wirklich die günstigste Möglichkeit der Begleichung der ausstehenden Forderung bedeuten kann.

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