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Pfandsiegel – Kuckuck – Gerichtsvollzieher

Pfandsiegel – Kuckuck des Gerichtsvollziehers: In der Alltagssprache sind die Siegel der Gerichtsvollzieher als Kuckuck bekannt geworden. Der Gerichtsvollzieher kommt zu einem ins Haus, um nach Möglichkeiten zu suchen ausstehende Forderungen eines Gläubigers einzutreiben. Besteht keine Aussicht auf Begleichung der Forderung und auch nicht die Möglichkeit einer Ratenzahlung, wird sich der Gerichtsvollzieher in der Wohnung nach pfändbaren Gegenständen umsehen.

Gegenstände für ein Pfandsiegel

Diese Gegenstände dürfen nicht zur bescheidenen Lebensführung benötigt werden und können als Wertgegenstände verpfändet werden. Die Gegenstände, die verpfändet werden dürfen, kennzeichnet der Gerichtsvollzieher mit einem Pfandsiegel. Auf diesem Pfandsiegel ist der Name des Amtsgerichts des Gerichtsvollziehers verzeichnet. Die Verwertung dieser Gegenstände muss auch im Verhältnis stehen zum Wert. D.h. die Kosten einer Versteigerung mit Lagerung, Transport, Versteigerungskosten etc. dürfen nicht höher ausfallen als der vermutlich Versteigerungswert des Gegenstandes.

Pfandsiegel beschädigen, entfernen oder Gegenstand mit Pfandsiegel verkaufen ist strafbar

Ist auf einem Gegenstand ein Pfandsiegel aufgebracht worden, dürfen Sie diesen Gegenstand nicht mehr veräußern, verleihen bzw. das Pfandsiegel auch nicht mehr entfernen. Das Entfernen dieses Pfandsiegels ist sogar nach dem Strafgesetzbuch als Siegelbruch strafbar!

Eine Antwort zu Pfandsiegel – Kuckuck – Gerichtsvollzieher

  1. Einfach und gut erklärt = *DANKE*

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