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Pfändungsschutz Tipps

Tipps und Infos zum Pfändungsschutz: Pfändungsschutz wird Ihnen pro eingegangenen Pfüb gewährt. Erhalten Sie mehrere Pfändungs- und Überweisungsbeschlüsse müssen Sie pro eingehenden Pfüb einen Antrag auf Pfändungsschutz stellen.

Pfändungsschutz kann nur für wiederkehrende, regelmässige Einkünfte wie Lohn oder Gehalt gewährt werden. Und dies auch nur wenn das Gehalt gleichbleibend hoch ist. Ändert sich Ihr Gehalt von Monat zu Monat müssen Sie monatlich einen neuen Antrag auf Pfändungsschutz stellen.

Steuerzurückersttattung vom Finanzamt, Geldgeschenke, etc

Einmalig eingehenden Zahlungen wie Steuerrückersttattung vom Finanzamt, Geldgeschenke der Oma oder auch wenn Sie selbst Bareinzahlungen auf Ihr Konto vornehmen (auch wenn es von Ihrem unpfändbaren Einkommenanteil kommt), können nicht geschützt werden! Möchten Sie sich beispielsweise von Ihrer Oma bei der Begleichung Ihrer Miete unterstützen lassen und bitten Sie diese um eine Zahlung auf Ihr Konto, geht dieses Geld an die Gläubiger. Zahlen Sie selbst Geld auf Ihr Konto ein, welches Sie davor innerhalb Ihres Pfändungsschutzes bar von Ihrem Konto abgehoben haben, geht das Geld an den Gläubiger.


Forderung des Gläubigers

Der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss gilt so lange wie die Forderung des Gläubigers nicht beglichen wurde. Denken Sie daran für jeden Geldeingang, den Sie auf Ihrem Konto erwarten einen neuen Antrag auf Pfändungsschutz zu stellen! Stellen Sie diesen Antrag so früh wie möglich, da jeder Tag zählt!
Der Pfändungsschutz wird anteilig für den Monat berechnet. Geht am Anfang des Monats Lohn und Gehalt bei Ihnen ein und Sie warten mit der Antragstellung auf Pfändungsschutz bis zum letzt möglichen Tag der 14 Tägigen Frist, wird Ihnen nur noch der anteilige Betrag des Ihnen zustehenden Pfändungsschutzes für den Monat ausgezahlt werden! Die ersten 14 Tage des Monats sind bereits verstrichen, somit verringert sich der Pfändungsschutzbetrag für den Monat entsprechend!

  • Bei einem Antrag auf Pfändungsschutz zählt jeder Tag!
  • Der Pfändungsschutz gilt nur für Ihr Girokonto.
  • Beachten Sie die Sonderregelgungen bei Pfändungsschutz wenn Sie Sozialleistungen wie Sozialhilfe beziehen!

Informieren Sie sich bezüglich der Einführung des Pfändungsschutzkontos wenn Sie Kontopfändungen erwarten müssen. Dieses Konto unterliegt gesonderten Regelungen zum Thema Pfändungsschutz und wird mitte 2010 in Deutschland eingeführt.

Antrag auf Pfändungsschutz

Stellen Sie einen Antrag auf Pfändungsschutz innerhalb der dafür vorgesehenen 14 Tägigen Frist. So bald wie möglich! Diese Frist beginnt ab dem Tag des Eingangs des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses, kurz Pfüb genannt, zu laufen. Danach wird Ihr vorhandenes Kontoguthaben an den Gläubiger überwiesen und Sie haben keine Möglichkeiten mehr an dieses Geld heranzukommen. Selbst wenn Sie Anspruch auf Pfändungsschutz innerhalb des Pfändungsschutzbetrages gehabt hätten.

Wenn ein Pfüb bei der Bank eingeht, beginnt eine 14 tägige Schutzfrist zu laufen. Innerhalb dieser Frist haben Sie die Möglichkeit einen Antrag auf Pfändungsschutz zu stellen. Lassen Sie diese Frist verstreichen ohne einen Antrag auf Pfändungsschutz zu stellen, überweist die Bank das Guthaben auf Ihrem Konto an den Gläubiger. Geht die nächste Zahlung Ihres Gehalts oder Lohnes auf Ihrem Konto ein, greift keine neue Schutzfrist! Das neu eingegangene Geld wird sofort an den Gläubiger überwiesen und ist für Sie unwiederbringlich verloren.

Eine Antwort zu Pfändungsschutz Tipps

  1. Hallo – bin seit dem 07.02.2007 in der P-Insolvenz, ab Juni 2007 wird mein Konto seitdem gepfändet, ab wann würde Ich Motivationsrabatt bekommen ?

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