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Von welchen Schulden Sie nicht befreit werden können

Generell werden Ihnen durch ein Verbraucherinsolvenzverfahren nach Ablauf von 6 Jahren alle Schulden erlassen. Vorausgesetzt, dass das Verbraucherinsolvenzverfahren korrekt läuft und Sie sich entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen verhalten. Doch das Wörtchen generell beinhaltet eben, dass es Ausnahmen von dieser Regel gibt.

Folgende Schulden werden Ihnen selbst nach einem Verbraucherinsolvenzverfahren nach wie vor nicht erlassen werden:

  • Schulden aus Geldstrafen
  • Schulden aus Bußgeldern
  • Schulden aus Forderungen aus vorsätzlichen unerlaubten Handlungen (z.B Schadenersatz)
  • Schulden die während dem laufenden Insolvenzverfahren neu entstanden sind

Hierbei möchte der Gesetzgeber Forderungen, die im Zusammenhang mit Strafen (Geldstrafen, Bußgeldern) und auch Schulden, die Sie neu verursacht haben Ihnen nicht erlassen.


Denn eine Geldstrafe ist dazu gedacht Sie zu bestrafen, wie das Wort schon aussagt, da wäre es widersprüchlich diese einmal verhängten Strafen wieder zurückzunehmen oder Möglichkeiten zu bieten einer Zahlung zu entkommen. Allerdings sind für besondere Härtefälle auch besondere gesetzliche Regelungen vorgesehen. Lassen Sie sich von einem Anwalt oder einer Schuldenberatung hierbei beraten.

Auch ist der Gesetzgeber der Meinung, dass Schulden, die Sie während dem laufenden Insolvenzverfahren neu verschuldet haben nicht erlassen werden können.

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